Die gemeinnützige Louisenhof gGmbH in Schwarzenbek Schleswig-Holstein schafft, fördert und betreibt dem Leitbild entsprechend Arbeits-, Wohn-, Kultur- und Freizeitangebote für behinderte Menschen. Zu diesen Angeboten gehören neben einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung inklusive Arbeits- und Beschäftigungsangebote auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt, eine auf zwei Standorte verteilte Tagesförderstätte und Wohnangebote im gemeinschaftlichen Wohnen sowie ambulante Betreuungsangebote, Kulturprojekte sowie Freizeitfahrten und Reisen. Die Louisenhof gGmbH (kurz: Louisenhof) versteht sich als ein Zusammenschluss von Menschen, die der feste Wunsch und Wille eint, Lebensperspektiven für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der in der Gemeinschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ermöglichen und die ihnen dabei helfen, ihren individuellen Lebensweg zu beschreiten und ihre Persönlichkeit zu entfalten.
Eltern und Angehörige sind uns wichtig
Die Zusammenarbeit mit den Eltern und Angehörigen der durch uns betreuten Menschen ist uns wichtig.
Denn niemand kennt unsere Beschäftigten und Bewohner besser als sie. Eltern und Angehörige können uns viele Informationen zur persönlichen Geschichte, zu Verhaltensweisen, zu besonderen Talenten oder zu Ängsten geben, die uns dabei helfen, die uns anvertrauten Menschen besser zu verstehen und zu betreuen.
Auch die Fremdwahrnehmung durch die Eltern ist uns wichtig und ihre Rückmeldungen und Wünsche tragen dazu bei, dass wir unser Angebot kontinuierlich ergänzen und weiter entwickeln können.
Zum regelmäßigen Austausch finden im Werkstattbereich gruppenbezogene Elternabende statt. Durch die Fokussierung auf einzelne Arbeitsbereiche haben Eltern und Betreuende die Möglichkeit, in einen intensiven Dialog zu treten und sich Themen zu widmen, die genau diesen Arbeitsbereich betreffen.
Für die Wohnbereiche gibt es eine gewählte Elternvertretung, die sich im Abstand von zwei Monaten trifft.
Elternabende, Gesprächskreise und Fortbildungen für Angehörige aber auch Einzelgespräche im Bedarfsfall machen einen Teil des transparenten Dialogs aus.
Hinzu kommen die vielen informellen und entspannten Gespräche bei unseren Festen, die wir gemeinsam mit Eltern und Angehörigen feiern.